GP Ice Race die 2te

ChromeCars fährt beim 2. GP Ice Race in Zell am See vorne mit

Am ersten Februarwochenende fand erneut das legendäre GP (Greger-Porsche) Ice Race im österreichischen Wintersport-Ort Zell am See statt.

Das Eisrenn-Event, das nach 45-jähriger Pause im letzten Jahr sein Revival feierte, ist in seinem zweiten Jahr seit der Wiederbelebung beliebter und kultiger denn je. Und ChromeCars war, wie schon 2019, wieder mit am Start.
Offizieller Auftakt des Wochenendes war am Freitag um 18 Uhr am Ferry Porsche Congress Center, wo die Open-Air-Party „Luftgekühlt“ stattfand. Die ersten Rennfahrer waren jedoch bereits am Donnerstag angereist, um Ihre Zelte aufzubauen und um die Autos vorbereiten - oder besser: um auf dem verschneiten Gelände Gas zu geben, zu driften und Spass zu haben.
Am Samstag und Sonntag erlebten dann 168 Teilnehmer und rund 16.000 Zuschauer (doppelt so viele wie im Vorjahr) Motorsport der Extraklasse.
Verschiedene Automobilhersteller und Sponsoren hatten Motorsport und Skiprominenz zusammen an die Rennstrecke gebracht, wo sie sich dann in aktuellen Straßen-, Renn- und Rallyfahrzeugen sowie kultigen Klassikern präsentierten.
Renngrößen wie Stig Blomqvist, Rene Rast, Benoit Treluyer, Marcel Hirscher, Tanner Foust, Hans Joachim Stuck, der zugleich Schirmherr der Veranstaltung war, pilotierten die Fahrzeuge auf dem ca 800 Meter langen Kurs.
Da man den Speed niemals aus einem Rennfahrer bekommt, wurde auch bei den Showläufen mächtig Gas gegeben. Das bot zum einen ein grandioses Spektakel für die Zuschauer und zum anderen einiges an Arbeit für die Mechaniker. Da auf Eis und Matsch gefahren wurde und die Piste links und rechts von Beton und Schnee eingegrenzt war, blieb nicht jedes Fahrzeug von einem Blechschaden verschont.

Neben den Showläufen waren natürlich das Skijöring und das Klassik-Rennen die Highlights des Wochenendes. Das ChromeCars-Racing-Team ging jeweils mit einem Saab 96 Rallywagen und einem VW Käfer 1303 S Rally im Porsche Salzburg Trim an den Start - pilotiert von den ChromeCars-Jungs Michael Gross und Thilo Hahne - und konnte sich in beiden Klassen gut behaupten. Was bedeutet: Beide Fahrer fuhren in ihren Rennen unter die ersten zehn!
Es ist wirklich faszinierend was die Veranstalter Vinzenz Greger und Ferdinand Porsche in nicht einmal zwei Jahren auf die Beine gestellt haben. Das war ein perfekter Mix aus klassischen und neuen Autos, aus jungem und reifem Publikum, aus Prominenten und Normalos. Alle standen sich freiwillig die Beine kalt und sahen dabei zu, wie die Autos ihre Runden drehten und wie sich Skifahrer bei bis zu 80 km/h hinterher ziehen ließen.

Ein einmaliges Event, und man kann es jetzt schon das Festival of Speed in den Alpen nennen.