1939 GM Futurliner #7 verkauft

#7 "Out of the city muddle" Unrestauriert und original

#7 von 12, Bekannte Historie, Verschollener Futurliner
Interne Nummer #
121
Leistung
0 PS
Laufleistung
0 km
Preis
auf Anfrage

Technische Daten

Fahrzeugtyp
Displayvan
Wagenfarbe
rot
Interiorfarbe
grün

Fahrzeugbeschreibung

Beschreibung

Bei dem gefundenen Exemplar handelt es sich um die Nummer 7, den man eigentlich im Besitz eines Autobus-Unternehmens wähnte. Der 10 Meter lange, 3,5 Meter hohe und 2,4 Meter breite fahrende Showroom enthielt auf beiden Seiten nach außen aufklappbare Displays, die die Zukunft innovativer Verkehrskonzepte und Transportmöglichkeiten in Städten unter dem Motto „Out of the City Muddle“ plastisch darstellten. Die beiden Displays befinden sich heute im Museum von General Motors. Nach der Parade of Progress geriet die Nr. 7 in den Besitz eines großen Elektrik-Unternehmens, das ihn in seiner ursprünglichen Bestimmung als Promotion-Truck auf Tournee schickte. Ab 1960 tourte er als Servicefahrzeug eines Rennsport-Teams durch die Lande, bevor er 1964 mangels Sprit in New Hampshire vor einem Schrottplatz strandete. Die Rennsportler ließen das Fahrzeug gleich dort und schoben es unter einen Baum.

Erst 1984 nahm ein Restaurant-Betreiber, der eigentlich eine Salat-Bar suchte, dem Schrotthändler das Gefährt ab und stellte es hinter sein Haus. Bei einem Abschleppunternehmer in Poland Springs in Maine tauchte im Jahr 2005 besagter Herr auf und fragte, ob man ihm diese „bus-ähnliche Ding“ hinterm Haus wegschleppen könne, seine Frau bestünde dringend darauf, dass es wegkommt.

Der Elefant verbrachte bei dem Abschleppunternehmer noch weitere elf Jahre, immerhin überdacht, bis die ChromeCars-Mannschaft durch Ronny Weiß und Patryk Ludolf (us-classic-restoration.com, Restaurateur des Futurliner Nr. 9) von seiner Existenz erfuhr und dort auftauchte. Sie ließ nicht locker, bis der Besitzer das Fahrzeug zum Kauf freigab. „Zwischen alten Traktoren und Abschleppern haben wir im Dezember den Futurliner unter schwierigen Wetterbedingungen bei minus 15 Grad geborgen und nach Deutschland verschifft“, sagt Michael Gross von ChromeCars. „Dass es sich um die Nummer 7 handelt, ist sicher. Wir haben alle Unterlagen und Nummern am Fahrzeug überprüft.“

Über die Bergung des Fahrzeugs existiert sowohl eine filmische als auch fotografische Dokumentation.